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CERACOAT / Technologie

Unsichtbare Schichten. Praktischer Nutzen.

Erfahren Sie, wie Nanotechnologie zur Entwicklung unserer Beschichtungen für Alltag und Industrie beiträgt.

Nanotechnologie erforscht und gestaltet Materialien in sehr kleinen Grössenordnungen, häufig zwischen 1 und 100 Nanometern. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter. Auf dieser Ebene beeinflussen Struktur und Oberflächeneigenschaften den Kontakt mit Wasser, Öl, Schmutz und anderen Stoffen.

Das Fachgebiet verbindet Materialwissenschaft, Chemie, Physik, Biologie und Ingenieurwesen. «Top-down»-Verfahren verfeinern grössere Materialien; «Bottom-up»-Verfahren setzen kleinere Bausteine zu nutzbaren Strukturen zusammen.

Bei der Oberflächenbehandlung kann eine sehr dünne funktionelle Schicht das Verhalten eines Materials verändern und dabei dessen Erscheinungsbild und Haptik weitgehend erhalten. Je nach Rezeptur und Untergrund kann sie die Benetzung verringern, die Reinigung erleichtern oder andere gezielte Eigenschaften schaffen.

Ceracoat entwickelt unterschiedliche Produkte für unterschiedliche Untergründe. Saugfähige Materialien wie Textilien, unbehandeltes Holz und poröser Stein erfordern einen anderen Ansatz als Glas, glasierte Keramik, lackierte Flächen oder Metall. Die Auswahl richtet sich immer nach der Anwendung.

Viele Ceracoat-Behandlungen sollen eine unauffällige Schutzschicht bilden und die Pflege erleichtern. Die Wirkung hängt von Rezeptur, Vorbereitung, Auftrag, Aushärtung und Nutzung ab. Massgebend sind die jeweiligen Produktanweisungen.

Benetzung beschreibt, wie sich eine Flüssigkeit auf einer festen Oberfläche verteilt. Ein grösserer Wasserkontaktwinkel weist meist auf stärkere Wasserabweisung hin, ein kleinerer auf stärkere Verteilung. Hydrophobe Behandlungen fördern Tropfenbildung; hydrophile Behandlungen einen Wasserfilm. Die selbstreinigende Solar-Beschichtung von Ceracoat nutzt den hydrophilen Ansatz zusammen mit Photokatalyse.

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